Sprache: Deutsch · English
Nuclets sauber koppeln: Ein Integrationspunkt repräsentiert ein Businessobjekt eines anderen Nuclets für Referenzen und Regeln.
REFERENZ LOW-CODE STAND: JUL 2026 GILT FUER NUCLOS 4.2026.X
Auf dieser Seite
Integrationspunkte verbinden zwei Nuclets miteinander. Ein Integrationspunkt in Nuclet A repräsentiert ein Businessobjekt aus Nuclet B. So kann ein BO in A ein Referenzfeld auf ein BO in B haben, und Regeln in A können – wie gewohnt über die Nuclos-API – auf BOs in B zugreifen.
Ab Nuclos 4.20
Ab Nuclos 4.20 sind direkte Referenzen/Zugriffe auf Businessobjekte anderer Nuclets nicht mehr möglich – dafür ist erst ein Integrationspunkt zu definieren. Bestehende Altreferenzen funktionieren weiter.
Menüaufruf: Konfiguration → Integrationspunkt
Referenz vom BO „Lagerbestand“ auf den Integrationspunkt „Artikel“.
Wichtige Felder und ihr Einfluss auf die generierte BO-Klasse:
| Attribut | Bedeutung |
|---|---|
| Nuclet | Zuordnung des Integrationspunkts (bestimmt das Java-Package) |
| Name | eindeutig im Nuclet; wird zum Klassennamen |
| Mit Statusmodell? | schränkt Ziel-BOs ein; erzeugt implements Stateful |
| Optional? | Verwendung wirft keinen Fehler; Query liefert leer, Insert liefert aber NULL |
| Ziel Nuclet / Ziel BO | worauf umgeleitet wird (vom Integrator gesetzt) |
| View Name | für die Nutzung in Datenquellen (View <prefix>_ip_<name>) |
Integrationspunkt-Maske aus Sicht des Integrators.
Ein Nuclet kann Regeln (Insert/Update/Delete/Custom …) mitbringen, die am Ziel-BO ausgeführt werden – hängt der Nuclet-Hersteller sie im Server-Regelmanager an die Integrationspunkte. Diese Regeln laufen immer nach den Regeln des Ziel-BOs.
Integrationspunkte sind automatisch Teil des Nuclets. Ab Nuclos 4.30 werden Änderungen an der Integration beim Import nur übernommen, wenn das Ziel-BO Teil des importierten Nuclets ist (Abhängigkeit im Projekt-Nuclet). Andernfalls bleibt eine vorhandene Integration unangetastet.