| Auszug | ||
|---|---|---|
| ||
Nuclos Statusmodell: Zustände und Statusübergänge grafisch modellieren, Berechtigungen je Benutzergruppe, automatische und Standard-Statuswechsel, Regeln. |
Sprache: Deutsch · English
Prozesse und Zustände abbilden: Status, Übergänge, Berechtigungen und Regeln – grafisch modelliert.
| Status | ||||
|---|---|---|---|---|
|
| Status | ||||
|---|---|---|---|---|
|
| Status | ||||
|---|---|---|---|---|
|
| Status | ||||
|---|---|---|---|---|
|
| Panel | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| |||||
Auf dieser Seite
|
Menüaufruf: (Konfiguration) - (Statusmodell)
...
|
Ein Statusmodell legt fest, welche Zustände
...
ein Businessobjekt annehmen
...
kann und welche Übergänge es zwischen ihnen gibt. So bildest du betriebliche Prozesse ab (bestellt → geliefert → bezahlt) oder einfache Zustände (aktiv/inaktiv).
| Info | ||
|---|---|---|
| ||
Pro Status und Übergang lassen sich Berechtigungen setzen; Übergänge können Regeln auslösen (Prüfungen, Berechnungen, E-Mails). Neue Datensätze starten immer im ersten Status. |
Menüaufruf: Konfiguration → Statusmodell
| Hinweis | ||
|---|---|---|
| ||
Ist im Businessobjekt das Flag Statusmodell gesetzt, ist die Definition eines Statusmodells Pflicht – die Maske lässt sich sonst nicht öffnen. |
Der grafische Editor bietet: Auswahlwerkzeug, Status einfügen, Statuswechsel (per Drag-and-Drop von Start- zu Zielstatus über den grünen Punkt), Kommentar, Löschen, Drucken und Zoom. Rechts wählst du das/die Businessobjekt(e) und optional eine Aktion, für die das Modell gilt.
Statusmodell-Editor: Status und Übergänge.
Darstellung eines Statuswechsels im Webclient.
nuclosState).In einer Matrix legst du je Benutzergruppe und Status die Rechte fest:
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Grün | Lesen und Schreiben – Felder aktiv |
| Gelb | nur Lesen – Felder deaktiviert |
| Grau | nicht sichtbar – Bereich bleibt leer |
Zusätzlich lassen sich Attribute ab einem Status als Pflichtfeld definieren und für Unterformulare Anlege-/Löschrechte (+/-) vergeben.
Die Berechtigung auf den ersten Übergang steuert das Anlegen neuer Datensätze – ohne Recht ist der Neu-Button ausgegraut.
Konfiguration eines Statusübergangs.
Pro Status und Statusübergang können Berechtigungen gesetzt werden. Statusübergänge können außerdem mit Regeln belegt werden, die bei der Durchführung eines Statusübergangs ausgeführt werden sollen (z.B. Plausibilitätsprüfungen durchführen, Berechnungen durchführen, Emails versenden etc).
Voraussetzung bzw. Pficht ist die Anlage eines Statusmodells, wenn im Businessobjekt das Flag Statusmodell gesetzt wurde. In diesem Fall kann die Maske nicht geöffnet werden, solange kein Statusmodell definiert wurde. Neue Datensätze werden immer im ersten Status gespeichert.
3. Der Arbeitsbereich. Hier wird das Statusmodell grafisch abgebildet. Weitere Details zu den einzelnen Status und Statusübergängen siehe unten.
4. Hier wird festgelegt, für welches Businessobjekt dieses Statusmodell gelten soll. Es ist möglich, ein Statusmodell mehreren Businessobjekten zuzuweisen. Wird zusätzlich eine Aktion gewählt, so gilt das Statusmodell für das BO in dieser Aktion. Ein leeres Aktionsfeld bedeutet also das BO + leer gelassene Aktion.
Das Statusmodell wird bei der Neuanlage eines Datensatzes entsprechend zugewiesen.
| Hinweis | ||
|---|---|---|
| ||
Eine nachträgliche Änderung des Statusmodells über die Änderung des Aktionswertes im Datensatz ist nicht mehr möglich. |
Darstellung eines Statuswechsel im Webclient.
Die Eigenschaften eines Status können konfiguriert werden, wenn dieser über das Auswahlwerkzeug markiert wird. Die Einstellungen auf der rechten Seite werden aktiviert.
In dieser Matrixansicht wird festgelegt, welche Benutzergruppe in welchem Status bestimmte Lese- oder Schreibrechte haben.
1
Links sind die Attributgruppen eingeblendet und Attribute, die im Businessobjekt entsprechend zugewiesen wurden.
In der Spalte Pflichtfeld kann man definieren, ob ein Attribut ab einem bestimmten Status ein Pflichtfeld werden soll. Anwendungsbeispiel: bei dem Wechsel auf "Durchführung" muss eine Person eingetragen werden.
Die inaktiven Felder sind Attribute, die bereits im BO-Wizard, also datenbankseitig, als Pflichtfeld markiert wurden. Diese sind somit in der Statusmodell-Konfiguration ausgegrenzt.
2
In der Kopfleiste dieser Matrix sind alle im System existierenden Benutzergruppen verfügbar. Über den Button "Benutzergruppen" können die in diesem Statusmodell relevanten Benutzergruppen ein- oder ausgeblendet werden. Hinweis: die Einstellungen in ausgeblendeten Spalten bleiben bestehen!
3
Im Wertebereich der Matrix wird nun pro Attributgruppe definiert, welche Rechte die Benutergruppe an den Attributen haben soll.
Grau = nicht sichtbar. In diesem Fall wird der Bereich im Layout leer gelassen.
4
Zu einem Unterformular kann nun einzeln das Recht einen Datensatz anzulegen (Zeichen Plus +) oder zu löschen (Zeichen Minus -) vergeben werden. Weder Plus noch Minus (leeres Symbol) bedeutet, dass man einen Datensatz weder löschen und anlegen kann. Ein kombiniertes "Plus-über-Minus" heißt, man kann beides.
Recht zum Anlegen eines Unterformulardatensatzes
Recht zum Löschen eines Unterformulardatensatzes
Recht zum Anlegen und zum Löschen eines Unterformulardatensatzes
Weder Anlegen, noch Löschen eines Unterformulardatensatzes ist erlaubt.
Darüberhinaus können die Unterformularspalten über Attributgruppen berechtigt werden. Hier gilt die gleiche Symbolik für Attributgruppen wie im Hauptformular: Grün heißt Lesen und Schreiben, Gelb heißt nur Lesen, und Grau heißt es gibt keine Berechtigung.
Lese- und Schreibrecht auf die Attributgruppe
Nur Leserecht auf die Attributgruppe
Keine Berechtigung auf die Attributgruppe
Die Eigenschaften eines Statusübergangs können konfiguriert werden, wenn dieser über das Auswahlwerkzeug markiert wird. Die Einstellungen auf der rechten Seite werden aktiviert.
In den Berechtigungen werden die Benutzergruppen definiert, die den entsprechenden Statuswechsel ausführen dürfen. Nur für diese Gruppen ist der nächstmögliche Statuswechsel sichtbar.
Die Berechtigung auf den ersten Statuswechsel betrifft die Neuanlage eines Datensatzes. D.h. besteht hier keine Berechtigung, ist der Button für die Neuanlage ausgegraut.
| borderColor | green |
|---|---|
| titleColor | blue |
| borderWidth | 10 |
| title | Statusmodell erstellen |
Ein Statusmodell erstellen, das definiert, welche Statuswerte ein Businessobjekt haben kann und wie Statuswechsel erlaubt bzw. beschränkt sind.
Administrator- oder Konfigurationsrechte
Du kennst die gewünschten Statuswerte und Übergangslogiken
Gehe zu:
Konfiguration → Statusmodell
Klicke auf Neu (Add), um ein neues Statusmodell zu erstellen.
Name: Eindeutiger interner Bezeichner
Beschreibung: Klarer Titel, der erklärt, wofür das Modell gedacht ist
Wechsle zum Reiter Statuswerte und trage die gewünschten Stati ein, z. B.:
NEU
IN_ARBEIT
ABGESCHLOSSEN
Für jeden Wert kannst du außerdem Bezeichnungen/Labels pflegen, wie sie in der UI erscheinen sollen.
Im Reiter Statuswechsel legst du fest, welche Übergänge zulässig sind.
Beispiel:
| Von | Nach | Bedeutung |
|---|---|---|
NEU | IN_ARBEIT | Start der Bearbeitung |
IN_ARBEIT | ABGESCHLOSSEN | Abschluss |
So wird verhindert, dass z. B. von ABGESCHLOSSEN zurück auf NEU gewechselt wird.
Speichere dein Modell.
Beim Bearbeiten eines Datensatzes stehen nur gültige Statusübergänge zur Auswahl.
Das System verhindert ungültige Wechsel entsprechend der konfigurierten Regeln.
Optionale Labels: Gib den Statuswerten sprechende Labels (z. B. „In Bearbeitung“ statt „IN_ARBEIT“) für bessere Anwenderverständlichkeit.
Sperren von Übergängen: Nutze „Statuswechsel“, um unerwünschte Rücksprünge oder Sprünge zu überspringen (z. B. direkt von NEU zu ABGESCHLOSSEN nur wenn erlaubt).