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Berechtigungen auf Datensatzebene – per Datenquelle, die pro Benutzer die sichtbaren Datensätze liefert.
REFERENZ ANWENDUNGSENTWICKLER STAND: JUL 2026 GILT FUER NUCLOS 4.2026.X
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Die Datensatzfreigabe (Record Grant) ist ein generisches Konzept für Berechtigungseinschränkungen auf Datensatzebene. Der Datenquellentyp Datensatzfreigabe (Konfiguration → Datenquellen → Datensatzfreigabe) wird einem Businessobjekt zugewiesen und erhält als einzigen Parameter $username.
So funktioniert es
Prinzip: Username rein → Datenquelle verarbeitet → Liste der sichtbaren Datensätze (INTID) raus. Die einzige Pflichtspalte ist INTID.
| Spalte | Wirkung |
|---|---|
| CANWRITE | true/false (1/0): steuert Schreibrecht auf den Datensatz (Default: true). |
| CANDELETE | true/false (1/0): steuert Löschrecht auf den Datensatz (Default: true). |
| CANSTATECHANGE | ab Nuclos 4.8: erlaubt/verbietet Statuswechsel abweichend von CANWRITE (Default = Wert aus CANWRITE). Generelle Statuswechsel-Rechte müssen vorhanden sein. |
Datenquellen lassen sich schachteln; nicht jede muss einem BO zugewiesen sein. So bildest du hierarchische oder mehrdimensionale Berechtigungen ab (z.B. Standort-Mapping). Bestehende Berechtigungsverfahren bleiben erhalten und werden höherrangig verarbeitet.
Achtung
Die Datensatzfreigaben müssen unter Administration → Benutzergruppe den Benutzergruppen zugeordnet werden, für die sie gelten sollen. Bei PostgreSQL muss die Spalte intid kleingeschrieben sein.