Mit dem MT940-Nuclet lassen sich elektronische Kontoauszüge importieren.
Der Import erfolgt automatisiert und jobgesteuert, Datensätze werden nur dann importiert, wenn sie nicht zuvor bereits eingelesen wurden.
Importiere Datensätze bestehen aus einem Kontoauszug mit 1-n zugeordneten Bankumsätzen.
Beim Import werden den Bankumsätzen automatisch passende Referenzobjekte (Kundenrechnungen, o.ä.) zugeordnet, falls existent.
Die Zuordnung erfolgt, falls der Verwendungszweck des Bankumsatzes ein Identifizierungsmerkmal (bspw. die Rechnungsnummer) des Referenzobjektes enthält.
Sind mehrere passende Referenzobjekte vorhanden (z.B. weil mit einer Zahlung mehrere Rechnungen beglichen wurden), so werden all diese Referenzobjekte zugeordnet.
Bei jeder Zuordnung durchläuft das Referenzobjekt hinsichtlich eines möglichen Statuswechsels eine dreistufige Prüfung. Es wird geprüft:
1) ob ein Zahlungseingang existiert – für den Fall, dass im Referenzobjekt markiert ist, den ersten Zahlungseingang als entscheidend zu akzeptieren (optional)
2) ob der ausgewiesenen Betrag im Referenzobjekt durch die Summe aller Zahlungseingänge gedeckt ist
3) ob ein skontierter Betrag im Referenzobjekt durch die Summe aller Zahlungseingänge gedeckt ist und die Zahlung innerhalb der Skontofrist erfolgte (optional)
Ist die Prüfung in einem der drei o.g. Fälle erfolgreich, wird ein Statuswechsel auf dem Referenzobjekt durchgeführt (bspw. von "offen" nach "bezahlt"). Außerdem lässt sich das Zahlungsdatum im Referenzobjekt setzen.
Für jeden bereits eingelesenen Datensatz lässt sich außerdem nach passenden Referenzen in den vorhandenen Referenzobjekten suchen.
Diese Suche erfolgt auf Knopfdruck im ausgewählten Datensatz. Werden passende Referenzen gefunden, setzt auch hier die oben beschriebene Logik ein.