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Ein Proxy Businessobjekt (Proxy-BO) wird verwendet, wenn Daten nicht direkt aus der Nuclos-Datenbank stammen, sondern über Java-Code aus externen Quellen bereitgestellt oder geschrieben werden sollen (z. B. externe Systeme, Dateien oder Webservices).

Dabei wird ein Interface erzeugt, das in einer Regel implementiert wird. Diese Implementierung übernimmt das Lesen, Schreiben oder Löschen der Daten.

Typische Einsatzfälle:

  • Integration von Drittsystemen

  • Zugriff auf Dateisystemdaten

  • Daten aus Webservices

  • Daten, die nicht in der Nuclos-Datenbank gespeichert sind

Funktionsprinzip

Ein Proxy-Businessobjekt besteht aus zwei Teilen:

  1. Businessobjekt-Definition in Nuclos

  2. Java-Implementierung des Proxy-Interfaces

Die Benutzeroberfläche zeigt Datensätze wie bei einem normalen Businessobjekt an.
Die Daten werden jedoch durch den Java-Code der Proxy-Implementierung bereitgestellt oder verändertSchreib-Proxy BO: Dadurch wird das Businessobjekt als Interface angelegt, z.B. um in einer Regel verwendet zu werden mit den Methoden zur Modifikation und Erstellung von Datensätzen. Gelesen werden die Daten aus der View die im virtuellem BO hinterlegt sind. Im Ergebnis ist  das virtuelle BO  änderbar. Wichtig, die Implements-Anweisung muss voll qualifiziert mit Package angegeben werden, damit Nuclos die Implementierung erkennt.


Codeblock
languagejava
titleExample
linenumberstrue
@Override
public Object insert(final VirtualBO pVirtualBO) throws BusinessException {
	AnyBO anyBo = new AnyBO();
	anyBo.save();
	return anyBo.getId();
}